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Trump ersetzt Energieminister Perry durch Stellvertreter

Einen Tag nach der Rückzugsankündigung von Rick Perry hat Donald Trump den bisherigen stellvertretenden Energieminister Dan Brouillette als Nachfolger benannt.

Ist seit 2017 Vize-Energieminister: Dan Brouillette. AP Photo/Jon Gambrell
Ist seit 2017 Vize-Energieminister: Dan Brouillette. AP Photo/Jon Gambrell

Nach dem angekündigten Rückzug von US-Energieminister Rick Perry hat Präsident Donald Trump einen Nachfolger bestimmt. Auf den in die Ukraine-Affäre verwickelten Perry werde dessen bisheriger Vize Dan Brouillette folgen, schrieb Trump am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Brouillette verfüge über «einmalige» Kenntnisse im Energiebereich und werde «grossartige Arbeit» machen. Brouillette ist seit Mitte 2017 Vize-Energieminister. Zuvor war er in der Leitung des US-Autokonzerns Ford tätig. Zudem hatte er als hochrangiger Mitarbeiter einer republikanischen Kongressabgeordneten gearbeitet.

Trump hatte am Donnerstag den Rückzug Perrys von seinem Posten zum Jahresende bekanntgegeben, ohne jedoch Gründe zu nennen. Perry habe ihn bereits vor Monaten über seine Rücktrittspläne in Kenntnis gesetzt.

Ungewöhnlich viele Personalwechsel

Trump wird vorgeworfen, die Macht seines Amtes missbraucht zu haben, damit sich eine ausländische Regierung zu seinen Gunsten in den US-Wahlkampf einmischt. Trump hatte Selenskyj in einem Telefonat Ende Juli zu Ermittlungen gegen seinen Rivalen Joe Biden, einen der aussichtsreichsten demokratischen Präsidentschaftsbewerber, und dessen Sohn Hunter ermuntert. Dabei geht es auch um einen früheren Job Hunter Bidens in einem in der Ukraine tätigen Energieunternehmen.

Den Demokraten zufolge nutzte Trump zeitweise blockierte Militärhilfe für die Ukraine als Druckmittel. Sie haben daher Ermittlungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Trump angestossen und auch von Perry Unterlagen zu dem Fall angefordert.

In Trumps bisheriger Amtszeit hat es im Regierungsapparat ungewöhnlich viele Rauswürfe, Personalwechsel und Rücktritte gegeben. Erst vor wenigen Tagen hatte Trump den Abgang seines kommissarischen Heimatschutzministers Kevin McAleenan angekündigt.

sda/reuters

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