Trump droht Online-Diensten wegen Benachteiligung

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag konservative Internet-Aktivisten zu einem «Social-Media-Gipfel» im Weissen Haus empfangen.

«Wir werden sie damit nicht länger davonkommen lassen»: US-Präsident Donald Trump am «Social-Media-Gipfel» über soziale Netzwerke. AP Photo/Evan Vucci

«Wir werden sie damit nicht länger davonkommen lassen»: US-Präsident Donald Trump am «Social-Media-Gipfel» über soziale Netzwerke. AP Photo/Evan Vucci

Bei dem Treffen gehe es um die «gewaltige Unehrlichkeit, Voreingenommenheit, Diskriminierung und Unterdrückung» konservativer Nutzer durch grosse Internet-Unternehmen, erklärte Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Zugleich deutete er Schritte gegen die sozialen Netzwerke an: «Wir werden sie damit nicht länger davonkommen lassen.»

Zu dem «Social-Media-Gipfel» waren Konservative eingeladen, deren Konten von den Onlinediensten vorübergehend gesperrt oder gelöscht worden waren. Trump hatte bereits mehrfach angebliche Manipulationen zu seinen Ungunsten durch Facebook, Google und Twitter beklagt und den Anbietern mit Konsequenzen gedroht. Die Unternehmen wiesen die Anschuldigungen stets zurück. Der US-Präsident selbst hat bei Twitter knapp 62 Millionen Follower.

sda

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