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Staatsschulden der USA knacken 16-Billionen-Grenze

Unter Barack Obama ist die Verschuldung der USA um bisher 5,6 Billionen Dollar gestiegen. Die Nachricht vom neuen Rekordstand ist ein gefundenes Fressen für die Republikaner.

Die Republikaner wollen radikale Kürzungen durchsetzen: An ihrem Parteitag in Florida zeigten sie den aktuellen Stand der Staatsverschuldung auf einer Anzeigentafel. (30. August 2012)
Die Republikaner wollen radikale Kürzungen durchsetzen: An ihrem Parteitag in Florida zeigten sie den aktuellen Stand der Staatsverschuldung auf einer Anzeigentafel. (30. August 2012)
Keystone

Die Staatsverschuldung der USA hat den Wert von 16 Billionen Dollar überschritten. Das gab das amerikanische Finanzministerium bekannt. Die derzeitige Schuldenobergrenze liegt bei 16,39 Billionen Dollar.

Die Staatsverschuldung hatte die 16-Billionen-Marke bereits am Freitag überstiegen. Beim Amtsantritt von Präsident Barack Obama 2009 hatte die amerikanische Staatsschuld noch 10,6 Billionen Dollar betragen.

Folgen von Kriegen und Krisen

Die anhaltenden Kosten der Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan sowie der Kampf gegen die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise kamen die USA unter seiner Regierung teuer zu stehen. Obama legte etwa ein 800-Milliarden-Dollar schweres Konjunkturprogramm auf, um die Wirtschaft zu stützen.

Die Republikaner werfen dem Präsidenten vor, die Staatsschulden mit einer verantwortungslosen Haushaltspolitik in die Höhe getrieben und zugleich die wirtschaftliche Erholung mit zu viel Staatseinfluss behindert zu haben. Sie wollen mit radikalen Kürzungen gegen den Schuldenberg vorgehen; höhere Steuern lehnen die Republikaner dagegen kategorisch ab.

Angesichts der hohen Schuldenlast werden sich die Abgeordneten im US-Kongress und das Weisse Haus Anfang kommenden Jahres zu neuen Verhandlungen über eine weitere Anhebung der Schuldengrenze durchringen müssen.

Demokraten und Republikaner hatten sich im vergangenen Jahr nur schwer auf eine derartige Anhebung verständigen können. Daraufhin entzog die Ratingagentur Standard & Poor's den USA das Spitzenrating «AAA».

SDA/mw

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