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Romneys Eigentor

Nach der Attacke von Benghazi hat Mitt Romney scharf gegen Obama geschossen. Mit seinen unbedachten Äusserungen hat er sich aber in die Nesseln gesetzt. Sogar die eigene Partei lässt den Kandidaten hängen.

Muss sich den Vorwurf gefallen lassen, Unwahrheiten zu verbreiten: Mitt Romney.
Muss sich den Vorwurf gefallen lassen, Unwahrheiten zu verbreiten: Mitt Romney.
Reuters

Die überzogene Reaktion des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney auf die Attacken gegen die US-Vertretungen in Kairo und Benghazi sorgt für Wirbel in Washington. Ein republikanischer Experte für Aussenpolitik, der ungenannt bleiben wollte, bezeichnete Romneys Verhalten als «ein absolutes Desaster» und zog einen Vergleich mit der kopflosen Reaktion des damaligen republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain nach dem Zusammenbruch der Bank Lehman Brothers im Herbst 2008. Romney, so der republikanische Experte, habe einen «Lehman-Moment» hingelegt.

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