Zum Hauptinhalt springen

Republikaner und Demokraten haben einen Rollentausch vorgenommen

USA-Korrespondent Thomas Spang über die Ausgangslage bei der Präsidentschaftswahl.

Zwei Parteitage in zwei Wochen liefern eine klare Erkenntnis. Republikaner und Demokraten haben in vielerlei Beziehung einen Rollentausch vorgenommen. Die konservativen Hurra-Patrioten finden unter der Führung Donald Trumps nur noch wenig, was mit Amerika in Ordnung ist. Die Progressiven dagegen hüllen sich von Kopf bis Fuss ins Sternenbanner ein, während sie die unter US-Präsident Barack Obama erreichten Fortschritte feiern.

Hillary Clinton spielte in ihrer Kandidatenrede direkt darauf an, als sie den Optimismus eines Ronald Reagan mit den apokalyptischen Visionen des Rechtspopulisten Trump verglich. Wohl wahr, dass sich die Partei, die über lange Zeit für sich beanspruchte, für den «neuen Morgen in Amerika» zu stehen, zu einem gespenstischen Verein verwandelte, der in düsteren Mitternachtsängsten schwelgt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.