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Lehrer in Florida dürfen Waffen tragen

Der US-Präsident hat sich für das Gesetz ausgesprochen: Lehrer in Florida können künftig im Klassenzimmer Waffen tragen. Sie sollen so Amokläufer schneller stoppen.

chk
Kann das umstrittene Gesetz künftig ein Schulmassaker verhindern? Angehörige gedenken ein Jahr nach dem Amoklauf in Parkland den Opfern. (14. Februar 2019)
Kann das umstrittene Gesetz künftig ein Schulmassaker verhindern? Angehörige gedenken ein Jahr nach dem Amoklauf in Parkland den Opfern. (14. Februar 2019)
Joe Raedle/Getty Images, AFP
14. Februar 2018: Über 3000 Schüler befanden sich zum Zeitpunkt der Schiesserei in der Marjory Stoneman Douglas Highschool in Parkland.
14. Februar 2018: Über 3000 Schüler befanden sich zum Zeitpunkt der Schiesserei in der Marjory Stoneman Douglas Highschool in Parkland.
Joe Raedle, Keystone
17 Menschen starben bei dem Amoklauf: Schüler wurden von Sicherheitskräften evakuiert. (14. Februar 2018)
17 Menschen starben bei dem Amoklauf: Schüler wurden von Sicherheitskräften evakuiert. (14. Februar 2018)
WPLG-TV / AP, Keystone
Erschütternde Szenen vor der Schule: Eltern warten auf Neuigkeiten von ihren Kindern.
Erschütternde Szenen vor der Schule: Eltern warten auf Neuigkeiten von ihren Kindern.
Joel Auerbach, Keystone
Der Angriff in Parkland war eines der schlimmsten Schulmassaker in der US-Geschichte: An einem Zaun vor der Schule hängen Herzen mit den Namen der Todesopfer. (21. Februar 2018)
Der Angriff in Parkland war eines der schlimmsten Schulmassaker in der US-Geschichte: An einem Zaun vor der Schule hängen Herzen mit den Namen der Todesopfer. (21. Februar 2018)
Rhona Wise, AFP
Trauer in Parkland: Schüler versammeln sich zu einem Gedenkanlass. (15. Februar 2018)
Trauer in Parkland: Schüler versammeln sich zu einem Gedenkanlass. (15. Februar 2018)
Keystone
Hunderte Schüler, Lehrer und Vertreter mehrerer Gemeinden waren an einer Kundgebung auf die Strasse gegangen, um für schärfere Waffengesetze zu demonstrieren.
Hunderte Schüler, Lehrer und Vertreter mehrerer Gemeinden waren an einer Kundgebung auf die Strasse gegangen, um für schärfere Waffengesetze zu demonstrieren.
Joe Raedle/Getty
Schülerin Emma Gonzalez (l.) überlebte das Schulmassaker. Die 19-Jährige avancierte zur Aktivistin und Befürworterin von strengeren Waffengesetzen.
Schülerin Emma Gonzalez (l.) überlebte das Schulmassaker. Die 19-Jährige avancierte zur Aktivistin und Befürworterin von strengeren Waffengesetzen.
Joe Raedle/Getty Images, AFP
Gonzalez kritisierte bei einer Anti-Waffen-Demonstration in Fort Lauderdale den Einfluss der Waffenlobby auf die Politik und Donald Trump. (17. Februar 2018)
Gonzalez kritisierte bei einer Anti-Waffen-Demonstration in Fort Lauderdale den Einfluss der Waffenlobby auf die Politik und Donald Trump. (17. Februar 2018)
Rhona Wise, AFP
Der 19-jährige Schütze war Mitglied einer Nationalisten-Organisation «Republic of Florida». Auf Instagram trägt der Täter eine Trump-Mütze mit der Aufschrift «Make America Great Again».
Der 19-jährige Schütze war Mitglied einer Nationalisten-Organisation «Republic of Florida». Auf Instagram trägt der Täter eine Trump-Mütze mit der Aufschrift «Make America Great Again».
Keystone
Der Täter liess sich von der Polizei widerstandslos festnehmen.
Der Täter liess sich von der Polizei widerstandslos festnehmen.
WPLG-TV, Keystone
Der 19-jährige mutmassliche Schütze Nikolas C. wird in Fort Lauderdale, Florida, der Richterin vorgeführt. (15. Februar 2018)
Der 19-jährige mutmassliche Schütze Nikolas C. wird in Fort Lauderdale, Florida, der Richterin vorgeführt. (15. Februar 2018)
Susan Stocker/South Florida Sun-Sentinel, Keystone
14. Dezember 2012: In der Sandy-Hook-Primarschule kam es zu einem Amoklauf. (Bild: Google).
14. Dezember 2012: In der Sandy-Hook-Primarschule kam es zu einem Amoklauf. (Bild: Google).
Insgesamt starben 20 Kinder, sechs Angestellte der Schule sowie die Mutter des Täters: Polizei und Sanität im Einsatz auf dem Schulgelände. (14. Dezember 2012)
Insgesamt starben 20 Kinder, sechs Angestellte der Schule sowie die Mutter des Täters: Polizei und Sanität im Einsatz auf dem Schulgelände. (14. Dezember 2012)
AFP
Zeichen der Anteilnahme: Anwohner haben in Newtown ein Schild mit der Aufschrift «Gott beschütze die Familien» installiert.
Zeichen der Anteilnahme: Anwohner haben in Newtown ein Schild mit der Aufschrift «Gott beschütze die Familien» installiert.
Keystone
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Im US-Bundesstaat Florida werden Lehrer im Klassenzimmer künftig Schusswaffen bei sich tragen dürfen. Der umstrittene Gesetzestext passierte am Mittwoch das Repräsentantenhaus des Südstaates.

Er muss nun noch vom republikanischen Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnet werden, was als Formalie gilt. Lehrer müssen insgesamt 144 Stunden Training absolvieren, wenn sie in der Schule eine Waffe mit sich führen wollen.

Massaker verhindern

Mit der Massnahme sollen Schulmassaker wie jenes in Parkland im Februar 2018 verhindert werden, bei dem ein früherer Schüler 17 Menschen erschossen hatte. Die Befürworter der Waffenerlaubnis argumentieren, bewaffnete Lehrer könnten einen Angreifer schneller stoppen als die Polizei. US-Präsident Donald Trump hatte sich nach dem Parkland-Massaker dafür ausgesprochen, Lehrer zu bewaffnen.

Kritiker argumentieren, mehr Waffen würden nicht zu mehr Sicherheit führen. Sie befürchten Unfälle mit Schusswaffen an Schulen und sind dagegen, dass Lehrern gewissermassen Polizeiaufgaben übertragen werden. Ausserdem warnen sie davor, dass bewaffnete Lehrer im Falle einer Attacke irrtümlich für den Angreifer gehalten und von der Polizei erschossen werden könnten.

(SDA)

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