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Krebs und Hirntumor: US-Soldaten verklagen Tepco

Für über 70 Marinesoldaten wurde ihr humanitärer Einsatz nach dem Erdbeben von Fukushima zum Albtraum. «Die Leute von Tepco wussten, was dort los war», sagt ein Anwalt der Soldaten.

Soldaten an Bord der USS Ronald Reagan versuchen, den kontaminierten Flugzeugträger zu reinigen.
Soldaten an Bord der USS Ronald Reagan versuchen, den kontaminierten Flugzeugträger zu reinigen.
Nicholas A. Groesch, Reuters
Die gemessenen Strahlungswerte überschritten den Richtwert um das 300-Fache.
Die gemessenen Strahlungswerte überschritten den Richtwert um das 300-Fache.
U.S. Navy/Josh Cassatt, Reuters
71 der gut 5000 eingesetzten Soldaten erhoben Klage gegen den japanischen Kraftwerkbetreiber Tepco. Sie litten nach der Operation Tomodachi unter erheblichen gesundheitlichen Problemen.
71 der gut 5000 eingesetzten Soldaten erhoben Klage gegen den japanischen Kraftwerkbetreiber Tepco. Sie litten nach der Operation Tomodachi unter erheblichen gesundheitlichen Problemen.
U.S. Navy, Keystone
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Im März 2011 stand die 24-jährige Marinesoldatin Lindsay Cooper auf dem Deck des Flugzeugträgers USS Ronald Reagan und half, die Helikopter mit Hilfsgütern zu beladen. «Auf einmal spürten wir einen warmen Windstoss», erzählt sie später amerikanischen Medien, «dann fing es plötzlich an zu schneien.» Cooper und ihre Kameraden bemerkten einen metallischen Geschmack im Mund «wie Alufolie». «Hey, radioaktiver Schnee!», hätten sie noch gescherzt und Fotos und Videos gemacht.

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