Zum Hauptinhalt springen

Kaum jemand war je so gut auf das Amt vorbereitet wie Hillary

2016 soll werden, was 2008 nicht gelang: Hillary Clinton will Präsidentin werden. Einfach aber dürfte sie es auch diesmal nicht haben.

Sie ist die stärkste Kandidatin der Demokraten – ohne Alternative: Hillary Clinton bei einem Hearing. (23.04.2013)
Sie ist die stärkste Kandidatin der Demokraten – ohne Alternative: Hillary Clinton bei einem Hearing. (23.04.2013)
Jason Reed, Reuters

Keine Bühne, kein grosser Auftritt vor jubelnden Anhängern, keine zündende Rede: Mit einem Video auf Social Media meldete Hillary Rodham Clinton ihre Kandidatur für das Amt des amerikanischen Präsidenten an. Die neue Bescheidenheit der ehemaligen First Lady, Senatorin und Aussenministerin kam nicht von ungefähr: Unter allen Umständen wollte Team Hillary vermeiden, dass die Bekanntgabe ihrer lange erwarteten Bewerbung für das mächtigste Amt der Welt einer vorzeitigen Krönung glich. «Es geht nicht um Hillary Clinton oder um uns – es geht um alle Amerikaner, die versuchen, ein besseres Leben für sich und ihre Familien aufzubauen», gab Clintons Wahlkampfmanager Robby Mook in einem internen Memo an ihre Wahlkampftruppe im Hauptquartier in Brooklyn die Parole aus.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.