Manafort will in der Russland-Affäre aussagen

Donald Trumps einstiger Wahlkampfmanager macht einen Deal mit Sonderermittler Robert Mueller. Jetzt wird es für den US-Präsidenten gefährlich.

Paul Manafort bekannte sich in mehreren Punkten schuldig, um einem weiteren Prozess zu entgehen.

(Bild: Keystone)

Vincenzo Capodici@V_Capodici

Nach langem Zögern tut er es doch: Paul Manafort hat sich bereit erklärt, bei den Sonderermittlungen zur Russland-Affäre mit der Justiz zu kooperieren. Dies sagte der zeitweilige Wahlkampfmanager von Donald Trump am Freitag bei einer Anhörung vor einem Bundesgericht in Washington. Manaforts bisher bekannte Straftaten haben nichts mit der mutmasslichen Russland-Connection rund um die Wahlen 2016 zu tun, sondern mit seiner Tätigkeit als Politikberater und Lobbyist in der Ukraine. Trotzdem dürfte Manafort Dinge aus dem Wahlkampf wissen, die Trump sehr schaden könnten. Der 69-jährige Lobbyist wird als «tickende Zeitbombe» für Trump bezeichnet. Dass Manafort kooperiert, ist ein riesiger Erfolg für Sonderermittler Robert Mueller.

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