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Ein Leben an der Kriegsfront

Selbst, als sie im achten Monat schwanger war, reiste sie noch nach Gaza: Ein Gespräch mit der Kriegsfotografin Lynsey Addario über Egoismus, Leben und Tod.

Der siebenjährige Khalid, verletzt nach einer Granatenexplosion in der afghanischen Provinz Kunar.
Der siebenjährige Khalid, verletzt nach einer Granatenexplosion in der afghanischen Provinz Kunar.
Lynsey Addario
Syrische Flüchtlinge an der nordirakischen Grenze in Dahuk.
Syrische Flüchtlinge an der nordirakischen Grenze in Dahuk.
Lynsey Addario
Badespass in einem Pool einer Villa des einstigen irakischen Machthabers Saddam Hussein in Mosul.
Badespass in einem Pool einer Villa des einstigen irakischen Machthabers Saddam Hussein in Mosul.
Lynsey Addario
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«Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, dann warst du nicht nahe genug dran», sagte der legendäre Kriegsfotograf Robert Capa. Dieses Credo bestimmt auch die Arbeit von Lynsey Addario, die zu den besten Fotojournalistinnen der Gegenwart gehört. Die 42-jährige Amerikanerin dokumentierte mit eindringlichen Bildern viele Kriege der letzten zwei Jahrzehnte – Afghanistan, Irak, Somalia, Darfur, Kongo, Libyen, Syrien. Vor allem das Leiden der Zivilisten zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk von Addario. Ihre Bilder erscheinen regelmässig in der «New York Times», im «National Geographic» und im «Time Magazine». Eine Fotoreportage über «Talibanistan» brachte ihr 2009 den Pulitzerpreis ein.

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