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Der kollektive Nervenzusammenbruch in den USA

Seine Twitter-Attacken auf vier Demokratinnen versetzen die Nation in einen Erregungszustand. Wie aber soll Donald Trump in die Schranken gewiesen werden?

Setzen sich zur Wehr: Die Kongressabgeordneten Ocasio-Cortez, Pressley, Omar und Tlaib (v. l.) bei ihrer Medienkonferenz in Washington. Foto: Jim Lo Scalzo (Keystone)
Setzen sich zur Wehr: Die Kongressabgeordneten Ocasio-Cortez, Pressley, Omar und Tlaib (v. l.) bei ihrer Medienkonferenz in Washington. Foto: Jim Lo Scalzo (Keystone)

Er sehe «etwas mitgenommen aus», befand am Dienstagabend CNN-Moderator Don Lemon beim Blick auf seinen Kollegen Chris Cuomo, der Punkt 22 Uhr den Moderatorenstuhl für Lemon räumte. Natürlich belaste ihn, was derzeit passiere, entgegnete Cuomo.

Der TV-Mann bezog sich auf Donald Trumps Twitter-Rabbatz, der die Nation seit Sonntag beschäftigt und ihr einen kollektiven Nervenzusammenbruch beschert hat. Die Aufregung über Trumps rassistische Angriffe auf vier demokratische Kongressfrauen unterstreicht vor allem eines: Die formidable Kunst des Präsidenten, seinen politischen Gegnern umter die Haut zu gehen. Er weiss, was wehtut – und er scheut sich nicht im mindesten, tradierte Normen und Verhaltensmuster zu sprengen und mit den Konsequenzen zu leben.

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