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«Die Leute hier fühlen sich von General Motors verraten»

53 Jahre lang bauten die Bewohner von Lordstown Autos. Nun stoppt General Motors die Produktion. Doch der Kampf um die Fabrik eint die Gemeinde.

Die riesige Autofabrik von Lordstown ist nicht zu übersehen. Im März soll hier der letzte Chevrolet Cruze vom Band rollen. Foto: Douglas Healey (Polaris, Laif)
Die riesige Autofabrik von Lordstown ist nicht zu übersehen. Im März soll hier der letzte Chevrolet Cruze vom Band rollen. Foto: Douglas Healey (Polaris, Laif)

Es ist nicht ganz leicht zu sagen, wo in Lordstown die Gemeinde aufhört und wo das Autowerk beginnt. Man merkt das am Wandteppich, der im Büro von Bürgermeister Arno Hill hängt. Darauf sind alle Automodelle abgebildet, die General Motors über die Jahrzehnte in der Fabrik gebaut hat. Pontiac Firebird, Chevrolet Cavalier, Chevrolet Cobalt, seit 2011: Chevrolet Cruze. Dieses Auto meint der Bürgermeister, wenn er sagt: «Wir machen hier ein tolles Produkt.» «Wir», das sind die Einwohner und die Fabrikarbeiter, «wir», das ist die Firma, mit der sich hier alle identifizieren. Auf dem Fabrikgelände am Ortsrand errichtete die Gemeinde ein Schild, auf dem steht: «Lordstown gratuliert General Motors zum Erfolg des Cruze.»

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