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Auf diesen Mann hoffen die Republikaner

Den Republikanern gehen die überzeugenden Kandidaten aus, die nächstes Jahr gegen Barack Obama antreten könnten. Jetzt gibt es einen neuen Wunschkandidaten: Chris Christie. Doch der will nicht. Angeblich.

Politisches Schwergewicht: Die Republikaner hoffen, dass sich Gouverneur Chris Christie zu einer Kandidatur erweichen lässt.
Politisches Schwergewicht: Die Republikaner hoffen, dass sich Gouverneur Chris Christie zu einer Kandidatur erweichen lässt.
Keystone
Ein potenzieller Geldgeber von Christie: David H. Koch, New Yorks reichster Mann.
Ein potenzieller Geldgeber von Christie: David H. Koch, New Yorks reichster Mann.
Keystone
Hofft auf Christie: Hedgefonds-Gründer Paul E. Singer.
Hofft auf Christie: Hedgefonds-Gründer Paul E. Singer.
Reuters
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Mitt Romney hat enttäuscht. Rick Perry ebenfalls. Das finden offenbar viele Republikaner nach den jüngsten TV-Debatten. Und je näher die US-Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr rücken, desto nervöser wird die Partei offenbar. Wer soll Barack Obama die Stirn bieten? Nicht nur die Basis, sondern auch die grossen Geldgeber der Partei scheinen von den bisherigen republikanischen Bewerbern nicht überzeugt zu sein. Wie der deutsche «Spiegel» berichtet, halten sie deshalb ihr Geld zusammen und scheuen sich davor, ihre Ersparnisse bereits jetzt auf einen Politiker zu setzen – in der Hoffnung, dass plötzlich doch noch ein viel versprechender Kandidat auftaucht, in den es sich zu investieren lohnt.

Manche glauben, diesen Mann bereits gefunden zu haben: Er heisst Chris Christie und ist Gouverneur von New Jersey. Der 49-Jährige ist ein harter Sparer und müsste deswegen im Volk unbeliebt sein. Doch er ist es nicht. Seine Zustimmungsrate sei seit Mai um zehn Prozentpunkte auf 54 Prozent geklettert, schreibt das deutsche Magazin. Gemäss der «New York Times» ist er einer der begabtesten Kommunikatoren seit Bill Clinton. Dabei wirkt Christie oft wie ein Angeber, zudem ist er sehr direkt. Allerdings könnte genau dies bei den Wählern ankommen.

Reiche Männer stehen hinter Christie

Doch Christie will nicht. Er sagt es immer wieder. Und keiner mag es ihm glauben. Offenbar müsse er Selbstmord begehen, damit die Leute davon überzeugt seien, dass er nicht kandidiere, scherzte er. Viele sehen in diesen Worten aber genau die Bestätigung, dass Christie insgeheim ins Weisse Haus will, sich aber ziert. Wer sein Interesse zu früh bekannt gibt, könnte in der heissen Schlussphase an Schwung verlieren. Auch Sarah Palin halte sich aus diesem Grund bedeckt, heisst es.

Christies Chancen stünden allerdings deutlich besser als jene von Palin. Offenbar findet er im republikanischen Lager nicht nur viel Unterstützung, sondern auch viel Geld: Der Investment-Banker Kenneth Langone, Hedgefonds-Gründer Paul E. Singer sowie der reichste New Yorker, der Industrielle David H. Koch, wollen Christe gemäss der amerikanischen Zeitung unterstützen.

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