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18-jähriger Demonstrant in Venezuela erschossen

Mehr als 40 Menschen sind in gut 40 Tagen der Proteste in Venezuela getötet worden. Doch die Opposition lässt sich nicht einschüchtern.

«Das ist für Dich», steht auf dem Plakat eines Demonstranten in Caracas. Gemeint ist das wohl als Warnung an Präsident Nicolas Maduro. (15. Mai 2017)
«Das ist für Dich», steht auf dem Plakat eines Demonstranten in Caracas. Gemeint ist das wohl als Warnung an Präsident Nicolas Maduro. (15. Mai 2017)
Ariana Cubillos, AFP
Tränen in den Farben der venezolanischen Flagge: Die Demonstranten in Caracas legten zentrale Verkehrsachsen lahm. (15. Mai 2017)
Tränen in den Farben der venezolanischen Flagge: Die Demonstranten in Caracas legten zentrale Verkehrsachsen lahm. (15. Mai 2017)
Miguel Gutierrez, AFP
Seit April sind bei den Protesten 30 Menschen ums Leben gekommen.
Seit April sind bei den Protesten 30 Menschen ums Leben gekommen.
Federico Parra, AFP
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Bei den Protesten in Venezuela hat es ein weiteres Todesopfer gegeben. Ein 18-Jähriger sei bei einem Protest im westlichen Bundesstaat Táchira erschossen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Damit wurden seit Beginn der regierungskritischen Demonstrationen Anfang April bereits 39 Menschen getötet.

Am Montag protestierten landesweit erneut tausende Menschen gegen den sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro. Sie blockierten stundenlang wichtige Hauptverkehrsstrassen. Örtlichen Medienberichten zufolge gab es Zusammenstösse und Festnahmen von Oppositionellen in sechs Bundesstaaten. Die Nichtregierungsorganisation Foro Penal berichtete von 79 Festnahmen.

Demonstranten fordern Absetzung Maduros

Örtliche Medien berichteten überdies, dass nach dem Tod des jungen Demonstranten ein Feuer in der Polizeiwache der Stadt Palmira in Táchira ausgebrochen sei. Im nördlichen Carabobo sei zudem das Gebäude des staatlichen Stromkonzerns in Brand gesetzt worden.

Die Opposition in Venezuela kämpft seit Monaten für eine Volksabstimmung über eine Amtsenthebung des sozialistischen Präsidenten Maduro. Sie macht ihn für die schwere Wirtschaftskrise in dem südamerikanischen Land verantwortlich, die zu dramatischen Versorgungsengpässen geführt hat.

AFP/jdr

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