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YB vor Spiel gegen ServetteDeshalb will Seoane nicht über Corona-Fälle klagen

Die Young Boys mussten zuletzt drei positive Spieler vermelden. Trainer Gerardo Seoane hat mit solchen Fällen gerechnet.

YB-Trainer Gerardo Seoane verschliesst die Augen vor der Realität nicht. Er sagt: «Es ist eine spezielle Zeit. Wir müssen lernen, mit den Folgen zu leben.»
YB-Trainer Gerardo Seoane verschliesst die Augen vor der Realität nicht. Er sagt: «Es ist eine spezielle Zeit. Wir müssen lernen, mit den Folgen zu leben.»
Foto: Urs Lindt (Freshfocus)

Als sie das Bild sahen, waren sie stolz bei YB. Es zeigt die guineische Nationalmannschaft nach dem Testspielsieg gegen Kap Verde am Samstag in Portugal. Die Spieler sind eng zusammengerückt, lächeln, strecken den Daumen in die Höhe. Einer von 14 hat eine Maske an: Mohamed Camara, Innenverteidiger bei YB.

Das vorbildliche Verhalten des 23-Jährigen verhinderte nicht, dass er bei seiner Rückkehr nach Bern Anfang Woche positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Camara ist nicht der einzige Guineer, der sich während der Länderspielreise angesteckt hat. Schon am Sonntag war das Testresultat bei vier Spielern positiv, darunter Naby Keita, der Mittelfeldstar vom FC Liverpool. In heimischen Medien wurden die schlechten Bedingungen angeprangert. So waren die Spieler offenbar jeweils zu viert in einem Zimmer untergebracht, geschlafen wurde in zwei Doppelbetten. Das Sicherheitskonzept für den Zusammenzug, es wurde ad absurdum geführt.

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