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Gassenarbeit in BernSie begleitet Menschen auf der Strasse durch die Pandemie

Nach zehn Monaten Pandemie hätten sich die Menschen auf der Strasse zwar an die neue Situation gewöhnt, sagt Gassenarbeiterin Nora Hunziker. Doch einfach sei es nicht.

Sie spricht nicht von Obdachlosen, sie spricht von «Menschen mit Lebensmittelpunkt Gasse»: Nora Hunziker, Gassenarbeiterin.
Sie spricht nicht von Obdachlosen, sie spricht von «Menschen mit Lebensmittelpunkt Gasse»: Nora Hunziker, Gassenarbeiterin.
Foto: Raphael Moser

Vor der Pandemie kamen Donnerstag für Donnerstag 80 bis 120 Menschen an die Speichergasse, ins Büro der Kirchlichen Gassenarbeit Bern. Um zu verweilen, sich mit anderen auszutauschen, ein Zvieri zu essen oder eine Zigarette zu rauchen.

Jetzt, zehn Pandemiemonate später, sitzt Nora Hunziker (28), Sozialarbeiterin bei der Gassenarbeit, auf einer Bank vor der Heiliggeistkirche und sagt: «Diese Momente zum Reden, sie fehlen vielen.» Der Schnee stöbert, die Kälte dringt Schicht für Schicht durch die Kleidung. Menschen eilen über den Berner Bahnhofplatz.

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