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Zwei Demonstrationen in der Stadt Bern

Am Samstag demonstrierten mehrere Tausend Personen auf dem Bundesplatz gegen die Einführung von 5G. Derweil zogen rund 200 Personen im Rahmen eines queer-feministischen Aktionstages durch die Stadt.

«Ich musste Medikamente gegen den hohen Puls und Blutdruck nehmen um hierherzukommen»: Auch eine Elektrosensible besucht die Demonstration auf dem Bundesplatz.

Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Bern gegen die Einführung des Mobilfunk-Standards 5G demonstriert. Auf dem Bundesplatz protestierten sie gegen «Zwangsbestrahlung».

Zur Kundgebung aufgerufen hatte die neue Umwelt- und Konsumentenorganisation Frequencia. Sie setzt sich nach eigenen Angaben mit den Risiken der Digitalisierung und Mobilfunk-Technologien auseinander.

Mehrere Rednerinnen und Redner warnten vor dem Bundeshaus vor erheblichen Risiken für Gesundheit, Umwelt, Demokratie und Sicherheit, die mit Mobilfunk im Allgemeinen und mit der Einführung von 5G im Speziellen verbunden seien. Die Behörden und die Telekommunikations-Branche mussten viel Kritik einstecken. Sie mussten sich vorwerfen lassen, wirtschaftliche Interessen über alles zu stellen und die Menschen dreist anzulügen. 5G sei «ein Verbrechen gegen Menschenrechte», stand auf einem der vielen Transparente geschrieben.

jsp/ske/sda

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