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LeserreaktionenAngst um unsere Landesverteidigung

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Ein Leser sorgt sich um die Landesverteidigung, da seiner Meinung nach zu viele Männer dienstuntauglich sind.
Ein Leser sorgt sich um die Landesverteidigung, da seiner Meinung nach zu viele Männer dienstuntauglich sind.
Keystone

Zu «Über 70 Prozent sind tauglich»

Angst um unsere Landesverteidigung

Gemäss einer unscheinbaren Notiz (SDA) in dieser Zeitung erhielten letztes Jahr 70,9 Prozent der Stellungspflichtigen den Bescheid, dass sie als diensttauglich eingestuft worden seien. Von 435 (freiwillig) angemeldeten Frauen waren 345 diensttauglich.Nach meiner Rechnung sind das bei den Frauen immerhin 79,3 Prozent. Wie kann essein, dass fast ein Drittel der 20-jährigen Schweizer Männer dienstuntauglich ist? Da braucht man kein Militärkopf zu sein, wenn einem angst und bange wird um unsere Landesverteidigung. Die Bundespolitiker hätten diesbezüglich eine wohl bisher von ihnen gescheute Arbeit.Heinrich Megert, Langenthal

Zu «Junge Grüne planen einen zweiten Anlauf für ein Offroader-Verbot»

Für Schweizer Strassen völlig ungeeignet

Hat Walter Wobmann eigentlich gemerkt, dass eher SUV-Fahrer als «ideologisch verblendet» bezeichnet werden könnten, wenn er schon mit solchen Worten gegenüber den Jungpolitikern um sich wirft? Diese Schlitten sind über­dimensioniert, besonders für Schweizer Strassen völlig ungeeignet, es handelt sich um Erwachsenenspielzeuge erster Güte. Bloss: Unsere wunder­bare blaue Kugel, die ist kein Spielzeug, nicht virtuell, nicht ersetzbar – sondern: einzigartig. Und da die Spielenden nicht von ihrem Wagen lassen können, ist Vater Staat sehr wohl zuständig dafür, zu befehlen, wie wir uns von A nach B bewegen. Ruth Sutter, Belp

Zu «Gegen illegale Bars ist die Stadt machtlos»

Gebühren einkassieren und Vorschriften aufstellen

Wenn «man» schon weiss, dass diese Leute regelmässig erscheinen und Bars aufstellen, kann man doch schon vorher Aufsichtspersonen mit Befugnis hinstellen und diese Machenschaften unterbinden oder entsprechend Gebühren einkassieren und Vorschriften aufstellen. Das dürfte doch nicht so schwer sein. Aber eben, da zeigt sich immer wieder dieses Kopf-in-den-Sand-­Stecken und Nicht-zuständig-sein-wollen-Gelaber. Und diese Leute wissen das haargenau und nutzen die Situation aus. Wann endlich erwacht diese rot-grüne Stadtregierung und zeigt Zähne?Anne Sollberger, Niederwangen

Zu den Cryptoleaks

Füllt höchstens Sendezeit von Satiresendungen

Bei jedem Skandal wird nach einer PUK verlangt. Meistens endet es mit einem Bericht,
der aufzeigt, dass entweder die involvierten Politiker nicht mehr belangt werden können oder schon längst verstorben sind. Jede PUK kostet Zeit und Geld, und noch nie hat eine zu einer Verurteilung geführt oder dazu, dass Beklagte Schadenersatz bezahlen mussten.
Also alles für die Katz. Es füllt höchstens Sendezeit von ­Politikmagazinen oder Satiresendungen.
Theres Schweizer, Kehrsatz

Damit die USA Europa aushorchen können

Dämmert es jetzt endlich allen, warum die USA Europa ver­bieten, beim Aufbau des 5G-Netzes Komponenten von Huawei einzubauen? Nicht weil dann die Chinesen damit eventuell spionieren könnten, sondern weil dann die USA ihre Abhörtechnik hier nicht installieren und Europa aushorchen können. Lucius Hanhart, Tschingel

Zu «Langnau: Tempo 30 rückt einen Schritt näher»

Nur strenge Kontrollen nützlich

Sicher freuen sich die Oberfelder, dass die Strasse endlich saniert wird, und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 ist sicher vertretbar. Aber eine Aufhebung der Fussgängerstreifen in einer 30er-Zone – und das noch an einer Strasse mit mehreren Schulen, Kindergärten, Alters- und Behindertenheimen – ist wohl eine der dümmsten Bestimmungen unserer Obrigkeit in Bern. Für was wird den Kindern beigebracht, bei der Querung einer Strasse den Zebrastreifen zu benützen? Zudem hoffe ich, dass keine unnötigen und teuren baulichen Hindernisse erstellt werden, welche für vernünftige Autofahrer störend sind und die unvernünftigen kaltlassen. – Anstelle von baulichen Hindernissen sind wohl nur strenge Kontrollen nützlich, um Schnellfahrer zur Vernunft zu bringen. Dies hat mit Polizeistaat nichts zu tun. Denn wer sich an die Vorschriften hält, hat nichts zu befürchten. Weiter ist bei einer Strassensanierung sicher auch
auf das Zurückschneiden von Hecken und Sträuchern zu achten.
Werner Herrmann, Langnau