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Missbrauch in der PsychiatrieAm Morgen hatte die Patientin plötzlich mehrere Blutergüsse

Eine schwer depressive Patientin erlitt in der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich gravierende Verletzungen. Der mutmassliche Täter: ihr Betreuer.

Was passierte mit der wehrlosen Patientin in dem Zimmer der Psychiatrischen Uniklinik? Der Staatsanwalt untersucht.
Was passierte mit der wehrlosen Patientin in dem Zimmer der Psychiatrischen Uniklinik? Der Staatsanwalt untersucht.
Foto: Samuel Schalch 

Es geschieht in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar. Die Patientin Barbara Christen* befindet sich in ihrem Zimmer, zusammen mit einer Sitzwache. Die schwer depressive, 72-jährige Frau ist Ende November in die Psychiatrische Uniklinik (PUK) eingetreten, und man hat ihr wegen akuter Selbstgefährdung eine 1:1-Betreuung verordnet. Zu ihrem Schutz hält sich rund um die Uhr eine fremde Person in nächster Nähe von ihr auf. In dieser Februarnacht ist es ein Mann – obwohl Barbara Christens Angehörige mehrfach gefordert haben, nur Frauen als Sitzwachen einzusetzen.

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