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LeserreaktionenAlles kann man nicht mit Corona rechtfertigen

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Ein Ärgernis: Wildcamper auf der Engstlenalp.
Ein Ärgernis: Wildcamper auf der Engstlenalp.
Foto: Raphael Moser

Zu «Wildcamper zünden sogar Bäume an»

Alles kann man nicht mit Corona rechtfertigen

Auch ich durfte letzte Woche, zusammen mit anderen, einen Tag auf der wunderschönen Engstlenalp geniessen. Umso weniger verstehe ich diejenigen Camper, die sich so beschämend, ohne Anstand und ohne Verstand in solch schönem Naturschutzgebiet derart benehmen. Warum dürfen sie überhaupt in einem Naturschutzgebiet ihre grossen Camper aufstellen? Also, alles kann man wohl nicht mit Corona rechtfertigen. Wenn die Kühe ihre Kuhfladen auf den Wiesen deponieren, wird ein Geschrei veranstaltet wegen schädlicher Gase und so, und wie nennt man denn das, wenn zivilisierte Menschen dasselbe und noch viel Schlimmeres tun? Ich hätte einen Vorschlag an die Naturschützer und an das Büro für Umweltschutz: an diesen Orten Präsenz zeigen und dafür sorgen, dass wild lebende Tiere nicht gestört werden und solche Leute weggewiesen oder erst gar nicht in das Naturschutzgebiet gelassen werden. Das würde sicher mehr nützen als jede Demo vor dem Bundeshaus. Sonja Zimmermann, Bern


Zu
«Dem Pfarrer winkt als Erbe ein stattliches Haus»

Geld ist mächtiger als der Glaube

Ein solcher Pfarrer lebt wohl mehr nach dem Prinzip des Wohlstandes und vergisst das Gelübde als Pfarrer. Geld ist eben doch mächtiger als der Glaube. Hans Duerig, Ammerzwil


Zu
«Taskforce pocht auf Ausweitung der Maskenpflicht»

Wer Zweifel äussert, gilt als Verschwörer

Endlich ein Lichtblick, der zwar in dieser Zeitung nur als Nebensache erwähnt wird, aber immerhin: 140 Ärztinnen und Ärzte haben sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die den Infektiologen Pietro Vernazza unterstützt und hoffentlich ein Gegengewicht entwickeln kann zu der unglaublichen Panikmacherei, die in der offiziellen Presse seit Monaten abgeht. Mantrahaft werden immer die Zahlen von Infizierten publiziert. Doch, wie viele von ihnen liegen krank im Bett? Was ist die genaue Todesursache und das Alter der Verstorbenen? Viele Fragen werden ignoriert. Wer Zweifel äussert an der offiziellen Meinung gilt als Verschwörer. Durch die Folgen der Massnahmen wird grausames Leid verursacht, vor allem für zig Millionen von in Armut lebenden Menschen.Dorothea Trachsel, Bern

Zu «China droht den USA mit ‹wahren Schmerzen›»

Den Weltfrieden nicht aufs Spiel setzen

Wie du mir, so ich dir: Du schliesst mein Konsulat, ich deine Botschaft. Diese Kindsköpfe sollten sich Bleisoldaten kaufen oder eine Konsole mit Kriegsspielen. Somit würden sie den Weltfrieden nicht aufs Spiel setzen und ihre Macht für wichtige Sachen einsetzen. Zum Beispiel für die Gesundheit und den Umweltschutz.

Gilbert Baumgartner, Kehrsatz


Zu
«Bund soll mit ‹Missionaren› für E-Autos werben»

Ganze Landstriche werden zerstört

Immer wieder äussern sich Fachleute zum schleppenden Verkauf von E-Autos. Es werden verschiedene Aspekte beleuchtet und Vermutungen angestellt, wie Preis, Reichweite und Weiteres. Die wichtigste Entscheidgrundlage fehlt meines Erachtens: die Umweltverträglichkeit von E-Fahrzeugen. Darüber machen sich offensichtlich viele mögliche Nutzerinnen und Nutzer ihre berechtigten Gedanken. Wer sich mit dem Thema Batterie für ein E-Fahrzeug befasst, muss zur Kenntnis nehmen, dass für die Gewinnung von Lithium und Kobalt ganze Landstriche unwiederbringlich zerstört werden und Tausende von Einwohnern ihre Existenz verlieren. Sieht so Umweltschutz aus?

Erich Weber, Bäriswil