... 493 Jahre: Die Schweiz wird neutral

Am 14. September 1515 entschied die «Alte Eidgenossenschaft», nach der Schlacht bei Marignano, für immer neutral zu sein.

Die «Alte Eidgenossenschaft» bestand aus den Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden, die sich als politisches und militärisches Bündnis verstanden. In den Ennetbirgischen Feldzügen, von 1402 bis 1515, kämpften die drei Kantone vor allem gegen Frankreich um die Vorherrschaft von Oberitalien. Der französische König zog nun mit einer grossen Übermacht nach Italien und bot gegen den Abzug der Eidgenossen eine Summe von 1 Million Kronen an. Die Eidgenossen selbst waren sich aber nicht einig und so kam, was kommen musste: Die Zentralschweizer nahmen den Kampf auf und wurden 1515 bei Marignano vernichtend geschlagen. Zwar konnten die Eidgenossen das Tessin halten, doch markiert Marignano das Ende der eidgenössischen Ausdehnung.

Nach dieser Schlacht von Marignano hatten sich die Eidgenossen aus Konflikten herausgehalten und erklärten sich auf ewig neutral.

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