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Coronavirus im Kanton Bern+++ 23 Neuinfektionen +++ Oktoberfest Süri abgesagt

Seit Donnerstag wurden 23 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Noch eine Person muss künstlich beatmet werden. Alle News im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Coronavirus hat im Kanton Bern bislang 98 Todesopfer gefordert. (Stand 14. August, 8 Uhr)
  • 2280 Personen sind positiv auf das Virus getestet worden. (Stand 14. August)
  • Die aktuellsten Vorschriften im Kanton Bern finden Sie an dieser Stelle: «Das gilt aktuell im Kanton Bern»
  • Im Kanton Bern müssen sich Bar- und Clubbesucher nun ausweisen und registrieren.

  • Für allgemeine Fragen der Bevölkerung rund um die Coronasituation hat der Kanton Bern eine Hotline eingerichtet: 0800 634 634
  • Für medizinische Auskünfte steht die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Verfügung: 058 463 00 00.

In diesen Berner Gemeinden kam es laut dem Kanton in der letzten Woche zu Neuinfektionen:

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23 neue Fälle

Gemäss den neusten Zahlen der bernischen Gesundheitsdirektion sind bis Freitagmorgen offiziell 2280 Corona-Infektionen bestätigt worden. Das sind 22 mehr als am Vortag. Effektiv sind in den letzten 24 Stunden sogar 23 Personen positiv getestet worden, aufgrund einer Datenbereinigung musste aber ein früherer Fall wieder abgezogen werden.

Die neu infizierten Personen stammen grösstenteils aus dem Mittelland: Acht Fälle sind in der Stadt Bern aufgetreten. Je zwei betroffene Personen stammen aus Biel, Burgdorf, Ittigen, Muri und Thun. Die restlichen Fälle betreffen Einwohner aus Belp, Bolligen, Münchenbuchsee, Ostermundigen und Urtenen-Schönbühl.

Etwas entspannt hat sich die Lage in den Berner Spitälern: Am Freitagmorgen befanden sich noch sieben Personen in Spitalpflege, das sind drei weniger als bei der letzten Erhebung am Mittwoch. Auf der Intensivstation befand sich noch eine Patientin oder ein Patient, auch das ein Rückgang: am Mittwoch waren es noch drei. (mb)

Süri: Oktoberfest abgesagt

Das traditionelle Oktoberfest in Süri findet dieses Jahr nicht statt. «Nach den neusten Entscheidungen des Bundesrates von dieser Woche, haben wir uns schweren Herzens entschieden, das Oktoberfest Süri 2020 komplett abzusagen», schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung.

Eine Durchführung des Anlass sei in der aktuellen Lage und Entwicklung nicht verantwortungsvoll umsetzbar. Die 30. Ausgabe soll im Herbst 2021 gefeiert werden. (tag)

24 neue Fälle

Die Kurve der Neuansteckungen steigt weiter an: Seit Mittwochmorgen sind im Kanton Bern zwei Dutzend neue Coronafälle registriert worden. Alleine aus der Stadt Bern wurden zehn Personen positiv auf das Virus getestet. Drei betroffene Personen stammen aus Köniz, daneben sind je zwei Fälle bei Einwohnern aus Zollikofen sowie einer Kleinstgemeinde aus dem Seeland aufgetreten, die der Kanton aber nicht genauer nennt. Die anderen Fälle sind aus Biel, Ittigen, Moosseedorf, Neuenegg, Saanen, Wichtrach und Worblaufen. (mb)

Coronatests beim SCB negativ

Der SC Bern hat im Hinblick auf sein erstes Vorbereitungsspiel vom morgigen Freitag auswärts gegen Kloten alle Spieler und Staff-Mitglieder auf Corona testen lassen. Wie der Verein mitteilt, seien sämtliche Resultate negativ ausgefallen. Der SCB wird diese Tests, wie von der Liga vorgeschrieben, vor dem ersten Meisterschaftsspiel erneut durchführen. (mb/pd)

Kanton führt Registrierungspflicht in Restaurants ein

Im Kanton Bern gilt ab kommenden Montag eine Registrierungspflicht in den Innenräumen aller Restaurants. Mindestens ein Person pro Gästegruppe muss Namen, Telefonnummer, Geburtsdatum und Wohnadresse angeben.

Das teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit. Er will damit ein möglichst effizientes Contact Tracing gewährleisten.

Mit der neuen Regelung geht der Kanton Bern weiter als der Bund vorschreibt. Zwingend vorgesehen ist die Registrierungspflicht nur dort, wo der 1,5-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann.

Vorgaben nur rudimentär befolgt

Diese Vorgabe reiche im Kanton Bern nicht aus, sagte Gundekar Giebel von der bernischen Gesundheitsdirektion auf Anfrage. Das hätten die Erfahrungen von Contact Tracern gezeigt, die den Restaurant-Besuchen von Infizierten nachgegangen seien. Manche Wirte kamen demnach den Vorgaben nur sehr rudimentär nach.

Giebel geht davon aus, dass der Kanton Bern als erster die generelle Registrierungspflicht in Restaurants einführt. Und er verlangt zusätzlich auch das Geburtsdatum, weil dies die Person eindeutig identifizierbar macht.

Betroffen von der Regelung sind nur Innenräume. Dort sei die Ausbreitungsgefahr des Virus höher, hält die Regierung fest. Im Freien müssen sich die Gäste weiterhin nicht registrieren.

Schärfere Regelungen bei Clubs

Schon seit Anfang Juli gibt es eine Registrierungspflicht in Bars und Clubs. Hier mussten die Gäste bislang lediglich Namen, Handy-Nummer und E-Mail angeben. Neu werden auch auch das Geburtsdatum und die vollständige Adresse verlangt.

Die Clubbetreiber müssen die Angaben anhand eines amtlichen Ausweises überprüfen. Zudem sollen sie den Gästen empfehlen, die SwissCovid App zu nutzen.

Ein Erfassungsblatt für Gästekontake im Restaurant Löscher, als dieses sich auf die Wiedereröffnung vorbereit hat.
Ein Erfassungsblatt für Gästekontake im Restaurant Löscher, als dieses sich auf die Wiedereröffnung vorbereit hat.
Foto: Anthony Anex (Keystone)
Briefliche Stimmungabgabe wegen Corona

«Bleiben Sie gesund und stimmen Sie brieflich ab»: Diesen Aufruf hat der Berner Gemeinderat am Donnerstag an die Bevölkerung gerichtet.

Die geltenden Corona-Massnahmen erschwerten die Stimmabgabe im Stimmlokal sowie das Auszählen der Stimmen am Abstimmungssonntag vom 27. September, heisst es zur Begründung. Mit dem Aufruf will der Gemeinderat vermeiden, dass sich grosse Menschenansammlungen vor und in den Urnenlokalen bilden.(SDA)

Wieder 14 neue Fälle

Zum zweiten Tag in Folge vermeldet der Kanton Bern auf seiner Homepage 14 neue bestätigte Coronafälle innerhalb der letzten 24 Stunden. Gleich sieben Personen, die sich neu infiziert haben, kommen aus der Stadt Bern. Weitere betroffene Personen wohnen in den Gemeinden Aarwangen, Biel, Leuzigen, Ostermundigen, Pieterlen, Saanen und Zollikofen.

Unverändert im Vergleich zur letzten Erhebung am Montag ist die Lage in Berner Spitälern: Insgesamt befinden sich zehn Patienten in Pflege, drei davon auf der Intensivstation, wobei eine Person künstlich beatmet werden muss. (mb)

Keine Neuansteckungen bekannt nach Wiedereröffnung

Vergangenes Wochenende war der Berner Club Kapitel nach zehntägiger Schliessung wieder geöffnet. Seit der Wiedereröffnung seien keine neuen Corona-Fälle bekannt geworden, schreibt Gundekar Giebel, Sprecher der Berner Gesundheitsdirektion, auf Anfrage.

Das Kapitel war zehn Tage lang geschlossen gewesen, nachdem bekannt geworden war, dass zwei Personen, die mitte Juli den Club besucht hatten, positiv auf Covid-19 getestet worden waren.

Im Zusammenhang mit diesen Fällen sei es zu acht Folgeansteckungen gekommen, so Giebel weiter. Ob diese acht Personen wiederum weitere Personen angesteckt haben, sei noch unklar. (akn)

Bisher keine Lehrkräfte in Quarantäne

Sowohl aus den Gymnasien und den Mittelschulen wie auch in der Volksschule sind bis heute Dienstag keine Lehrerinnen oder Lehrer in Quarantäne. Jedenfalls sind bei der kantonalen Bildungs- und Kulturdirektion keine Meldungen eingegangen, wie Kommunikationsleiter Martin Werder auf Anfrage hin mitteilt. Auch was die Schülerinnen und Schülern angeht, so sind entsprechende Rückmeldungen ausgeblieben. «Wir gehen aktuell davon aus, dass es sich höchstens um Einzelfälle handeln würde», so Werder. (cd)

14 neue Fälle

Der Kanton vermeldet am Dienstagmorgen auf seiner Website 14 neue Fälle. Zieht aber einen ab – «Datenbereinigung». Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle im Kanton Bern auf 2220.

Vier neue Fälle gibt es in der Stadt Bern, zwei in Ostermundigen und je einen neuen in Interlaken, Köniz, Koppigen, Langenthal, Münsingen, Muri, Neuenegg und Toffen.

Todesfälle kamen keine neuen dazu. Bisher sind 98 Menschen aus dem Kanton Bern an den Folgen des Coronavirus gestorben. (ngg)

Vier neue Fälle

Seit Sonntagmorgen sind im Kanton Bern vier Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der kantonalen Website zu entnehmen ist, stammen die betroffenen Personen aus der Stadt Bern, Muri, Sigriswil und Urtenen-Schönbühl. Damit steigt die Gesamtzahl bestätigter Fälle auf 2207.

Zehn Personen befanden sich am Montagmorgen noch im Spital. Davon drei auf der Intensivstation, wobei eine Patientin oder ein Patient künstlich beatmet werden muss. (mb)

Maskenpflicht auch im Moonliner

Nach dem Ende der Sommerferien nehmen im Kanton Bern auch die Nachtbusse ihren Betrieb wieder auf: Ab Donnerstagnacht können Nachtschwärmer wieder auf die Dienste der Moonliner zählen. Wie im regulären öffentlichen Verkehr gilt die Maskenpflicht auch in jenen Bussen. (mb)

Sechs Neuinfektionen

Der Kanton Bern meldet auf seiner Website sechs Neuansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden. Zwei der Betroffenen stammen aus der Stadt Bern und je eine Person kommt aus Biel, Gümligen, Köniz und Münsingen.

Die Zahl der positiven Corona-Tests beläuft sich nun auf 2203. Einen Fall zieht der Kanton Bern wieder ab, als Grund wird eine Datenbereinigung für den Monat Juli genannt. (flo)

Eine Person starb am Coronavirus

Das Coronavirus hat im Kanton Bern ein weiteres Todesopfer gefordert. Insgesamt beläuft sich die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Personen damit auf 98.

Es ist dies der erste Todesfall seit mehreren Wochen. Eine zweite Ansteckungswelle hat die Coronainfektionen jüngst wieder ansteigen lassen. Von Freitag auf Samstag kamen acht Neuinfektionen dazu, wie der Kanton Bern auf seiner Internetseite mitteilte. Zwei der betroffenen Personen stammen aus der Stadt Bern, je eine aus Worben, Eriswil, Belp, Bätterkinden, Mirchel, und Oberthal.

Die Zahlen zu den Corona-Patienten in bernischen Spitälern werden jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag aktualisiert, daher ist der Todesfall in diesen Zahlen noch nicht ersichtlich. (sda/flo)

13 Neuinfektionen, 3 in Bern, 3 in Burgdorf

Auch die neuesten Corona-Zahlen sind zweistellig: Laut Website des Kantons Bern wurden in den letzten 24 Stunden 13 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Sie stammen aus Bern (3), Burgdorf (3), Moutier (2), Thun, Münchenbuchsee, Saanen, Biel und Schüpfen (je 1).

11 Personen befinden sich in Spitalpflege, drei davon auf der Intensivstation. Eine Person muss beatmet werden. Insgesamt verzeichnet der Kanton Bern aktuell 2'190 Covid-19-Fälle. (ske)

Kanton Bern will Passagierdaten von Zürcher Behörden

Seit Mittwoch erfassen die Zürcher Behörden die Daten von Flugpassagieren, die aus Risikoländern einreisen, selbst. Mario Fehr, Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich, hatte bereits am gestern an einer Medienkonferenz gesagt, Zürich könne diese Arbeit auch für andere Kantone übernehmen.

Der Kanton Bern hat nun offenbar Interesse bekundet, wie der «Blick» vermeldet. Man nehme das Angebot gerne an, erste Gespräche hätten bereits stattgefunden. Nun werde die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen definiert. (ske)

Vier Fälle in Ittigen

Zwölf Bernerinnen und Berner wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet. Wie der Kanton auf seiner Homepage bekanntgibt stammen gleich vier der betroffenen Personen aus Ittigen. Jeweils ein Fall wird aus Langnau, Köniz, Urtenen-Schönbühl, Gstaad, Thun, Burgdorf, Rubigen und Roggwil gemeldet.

Insgesamt beläuft sich die Zahl der positiven Tests im Kanton Bern auf 2177.

SCB stoppt Verkauf von Saisonabos

Der SC Bern hat den Verkauf von Abos für die kommende Saison 2020/21 gestoppt. Die Zahlungsfrist zur Abonnementserneuerung ist am 31. Juli abgelaufen.

Es herrsche nach wie vor Unsicherheit betreffend Zeitpunkt des Saisonstarts, zugelassener Zuschauerzahl sowie Rahmenbedingungen, schreibt der Verein am Mittwochabend in einer Medienmitteilung: «Mit dem bisherigen Verkauf von 10’500 Saisonkarten ist die Kapazitätsgrenze erreicht, sollten beispielsweise behördliche Auflagen ausschliesslich Sitzplätze erlauben.»

Der Aboverkauf wird deshalb mindestens solange gestoppt, bis die Konditionen für die nächste Saison feststehen. (chh)

Ein Bild aus der Zeit vor Corona: Tausende Fans jubeln den einlaufenden Spielern von der legendären «Fanwand» her zu. Ob der SC Bern für die kommende Saison überhaupt Stehplätze anbieten darf, ist derzeit unklar.
Ein Bild aus der Zeit vor Corona: Tausende Fans jubeln den einlaufenden Spielern von der legendären «Fanwand» her zu. Ob der SC Bern für die kommende Saison überhaupt Stehplätze anbieten darf, ist derzeit unklar.
Foto: Christian Pfander
Guns N'Roses-Gig in Bern abgesagt

Am 14. Juni hätten Axl Rose und Co. im Stade de Suisse — damals hiess das Wankdorf-Stadion noch so — auftreten sollen. Wegen Corona wurde das Konzert auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun wurde der Gig aber komplett abgesagt. Daher hat auch der Kartenverkäufer Ticketcorner eingelenkt und bietet nun eine Rückerstattung für gekaufte Billette an. (mb)

Als «Gast» von AC/DC stand Axl Rose schon in Bern auf der Bühne, das Konzert mit seiner eigenen Band wurde nun aber abgesagt.
Als «Gast» von AC/DC stand Axl Rose schon in Bern auf der Bühne, das Konzert mit seiner eigenen Band wurde nun aber abgesagt.
Foto: Iris Andermatt
Alleine in Burgdorf vier Fälle

Zwei Tage lang konnte der Kanton Bern Neuansteckungen im einstelligen Bereich kommunizieren, am Mittwochmorgen meldet er nun 14 neue Fälle binnen 24 Stunden. Gleich vier davon betreffen Personen aus Burgdorf. Die anderen zehn positiven Corona-Tests wurden an Personen aus Bowil, Hindelbank, Köniz, Lützelflüh, Rubigen, Schüpfen, Signau, Sumiswald, Tramelan und Wohlen. Die Gesamtzahl steigt damit auf 2165 bestätigte Corona-Erkrankungen.

Ausserdem befinden sich im Vergleich zum Montag zwei Personen mehr im Spital. Nach wie vor müssen drei davon auf der Intensivstation gepflegt werden, eine Patientin oder ein Patient mit Beatmungsgerät. (mb)

red