Nahost
Aktualisiert am 20.02.12, um 09:43
 

Israels Armee will bei Tel Aviv Raketenabwehrsystem aufstellen

Ein Mann beim Turnen in einem Park in Tel Aviv (Archiv)
Quelle: Keystone
Die israelische Armee will in dieser Woche im Grossraum Tel Aviv ein Raketenabwehrsystem aufstellen und prüfen. Eine Militärsprecherin in Jerusalem teilte am Montag mit, es handle sich um eine jährliche Routineübung.
 

Das System "Eisenkuppel" solle nur für einige Tage stationiert bleiben. Bislang wurde es vor allem im Umland des Gazastreifens eingesetzt, als Warnsystem gegen den fortwährenden Raketenbeschuss durch militante Palästinenser.

Vor dem Hintergrund des Atomstreits mit dem Iran und Spekulationen über einen möglichen Angriff Israels sorgte die geplante Übung im Grossraum Tel Aviv für Aufmerksamkeit. Tel Aviv gilt als Hauptziel möglicher Raketenangriffe bei einem neuen Nahost-Krieg.

Der israelische Militärgeheimdienstchef Aviv Kochavi hatte zuletzt gesagt, etwa 200'000 Raketen könnten aus feindlichen Ländern auf Israel abgefeuert werden. "Wir haben es mit einem feindseligeren, islamistischeren, empfindlicheren Nahen Osten zu tun", sagte er. Man müsse sich auf "permanente Instabilität" einstellen.

Die Armeesprecherin sagte, sie könnte sich zu den Vorwarnzeiten des Raketenabwehrsystems nicht äussern. In der Grenzstadt Sderot haben die Einwohner nach Beginn des Luftalarms nur gut 15 Sekunden Zeit, Schutzräume aufzusuchen. Je weiter die Entfernung ist, aus der die Raketen abgefeuert werden, desto länger ist für gewöhnlich die Warnzeit.

(sda)
Nanotechnologie

Abfallverbrennung baut Nanopartikel nicht ab Aktualisiert um 15:31

Eurovision Song Contest

Traktor-Rap aus Österreich und russische Grosis: Das sind die Gegner von Sinplus Aktualisiert um 15:11 von Oliver Baumann

Telekommunikation

Orange und Sunrise bestrafen Mitarbeiter nach Datenverkauf Aktualisiert um 13:01

Luca Hänni

Guerilla-Aktion in Aarau: So wurde Luca Hänni ins Medienhaus geschleust Aktualisiert um 10:48 von Simon Binz

Affäre Strauss-Kahn

Neue Vorermittlungen gegen Strauss-Kahn in Callgirl-Affäre Aktualisiert um 11:16

Leser-Empfehlungen auf Facebook
az-Leser empfehlen: