Thun

Pumptrack im Grabengut wird geprüft

ThunMit 25 zu 13 Stimmen hat der Thuner Stadtrat ein Postulat überwiesen, das den Gemeinderat auffordert, einen Pumptrack auf dem Viehmarktplatz zu prüfen.

Was passiert, wenn vor einer Schule ein Pumptrack aufgebaut wird, ohne dass die Kinder davon wissen. Quelle: Youtube


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Die Fraktion der Mitte wollte mit einem Postulat einen Beitrag zur Belebung des Viehmarktplatzes im Thuner Grabengut leisten. Sie forderte vom Gemeinderat, den Einsatz eines mobilen Pumptrack als Zwischennutzung zu prüfen. Ein Pumptrack ist eine spezielle Mountainbikestrecke. Eine solche hat die Stadt etwa bei der Neugestaltung des Spielplatzes im Lerchenfeld installiert.

Erste Abklärungen bei der Thuner Firma Flying Metal zeigten, dass mit Kosten von etwa 50'000 Franken zu rechnen sei. Obwohl noch diverse Fragen offen seien, ist der Gemeinderat bereit, den Vorstoss anzunehmen und das Einrichten eines Pumptrack vertieft zu prüfen.

Obwohl das Geschäft im Stadtrat umstritten war, wurde der Vorstoss schliesslich mit 25 gegen 13 Stimmen überwiesen. Gemeinderat Roman Gimmel (SVP) hatte zuvor darauf hingewiesen, dass ein Pumptrack im Grabengut auch den Spielplatz Lerchenfeld entlasten würde.

In der Debatte sprachen sich SP, Grüne, BDP und Fraktion der Mitte für den Bau eines Pumptracks aus. «Die Belebung des Viehmarktplatzes könnte so durchaus gelingen», meinte Katharina Ali (SP). Beat Grimm (Grüne) sprach gar von einer «genialen Idee».

Auf der anderen Seite lehnte die Fraktion SVP/FDP das Vorhaben ab. «Es kann nicht sein, dass die Steuerzahler alle Freizeitvergnügen finanzieren sollen», sagte Alain Kleiner (SVP). Stattdessen wäre es für die Geschäfte in der Innenstadt sinnvoller, die dortigen Kurzzeitparkplätze zu erhalten. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 17.02.2017, 08:46 Uhr

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