Bei Wacker folgt Greiner auf Zwahlen

Georges Greiner ist neuer Präsident von Wacker Thun und hat das Amt vorerst bis Sommer 2021 inne.

Der Neue und sein Vorgänger: Greiner (links) und Zwahlen.

Der Neue und sein Vorgänger: Greiner (links) und Zwahlen. Bild: Roland Peter/zvg

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Ein ehemaliger Gerichtspräsident schaut bei Wacker künftig zum Rechten. Georges Greiner wurde am Montagabend im Hotel Freienhof einstimmig zum neuen Präsidenten der Thuner Handballer gewählt. Der 65-Jährige folgt auf Reto Zwahlen, welcher den Traditionsklub seit 2013 geführt hatte.

Greiner war bislang nicht Vereinsmitglied gewesen, bezeichnete sich in seiner Rede aber als Besucher der Partien der Nationalliga-A-Mannschaft und erwähnte, während einiger Saisons in der zweithöchsten Klasse engagiert gewesen zu sein – erst als Akteur, später als Trainer.

Der gebürtige Berner, seit 1986 in Thun wohnhaft, hinterliess einen exzellenten ersten Eindruck. Er trat ausgesprochen souverän auf, sprach abgeklärt und demonstrierte, mit den Werten des Vereins vertraut zu sein. Wacker solle weiterhin vernünftig wirtschaften, ein Spitzenklub bleiben, der Juniorenabteilung unverändert viel Gewicht beimessen und sich auch künftig durch Zusammenhalt auszeichnen. Mindestens bis Sommer 2021 steht der gewesene Jurist dem Meister von 2013 vor.

Im Umfeld geniesst der neue Präsident eine Menge Kredit, ­allenthalben wird von einem Glücksfall gesprochen. Greiner ist «Neurentner», wie er erzählte, und dürfte deswegen keine Mühe haben, all den Verpflichtungen nachzukommen.

Von Vorgänger Zwahlen erhielt er als Antrittsgeschenk eine jener Medaillen, welche die Thuner Anfang Februar gekriegt hatten, als sie in Olten zum fünften Mal Cupsieger geworden waren. Es ist ein Präsent, das gewissermassen verpflichtet: Auch in seiner Amtszeit sollen Titel her. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 20.03.2017, 22:19 Uhr

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