Rheinfelden
Aktualisiert am 22.11.11, um 16:35
 

Hier kehrt Brauereipferd Aramis zurück in den Feldschlösschen-Stall

Quelle: ZVG
Quelle: Zur Verfuegung gestellt
Aramis hat sich während drei Jahren auf der Fohlenweide in Wölflinswil ausgetobt und ist jetzt wieder zurück in Rheinfelden. In seiner Kindergartenzeit ist das Fohlen zum Wallach geworden.
 

Am 17. April 2008 kam zum ersten Mal in der über 130-jährigen Geschichte der Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden ein Fohlen zur Welt. Nun ist der Sprössling ein mittelgrosses Brauereipferd und kehrt nach seiner «Kindergartenezeit», die er auf der Fohlenweide in Wölflinswil verbracht hat, zurück in den Schlosstall.

Die Freude bei den Mitarbeitenden von Feldschlösschen war gross, als am 17. April 2008 das erste Fohlen in den Stallungen der Brauerei zur Welt kam. Gerade mal 57 Kilogramm brachte der kleine Hengst auf die Waage und war ein schüchternes, kleines Fohlen.

Aramis war der Schönste

Das Interesse am «jungen Blut» im Feldschlösschen-Stall war enorm. Überwältigt von den vielen Emails, Briefen und Besuchen wurde ein Namenswettbewerb lanciert, an dem mehr als 2'000 Namensvorschläge eingegangen sind. Vom Engadin bis nach Genf und vom Wallis bis nach Basel - Menschen aus der ganzen Schweiz haben sich Namen für das Feldschlösschen-Fohlen ausgedacht. Eine Jury hat sich dann auf den Namen «Aramis» geeinigt.

Die Zeit auf der Fohlenweide

Im Herbst 2008 war es für Aramis dann Zeit von seiner Mutter «Puliche» und seinen acht anderen Stallkollegen Abschied zu nehmen. Wie es für Fohlen in seinem Alter üblich ist, ging Aramis für drei Jahre auf eine Fohlenweide, wo er sich mit Gleichaltrigen austoben konnte. Auf den Weiden von Landwirt Gustav Lenzin im aargauischen Wölflinswil verbrachte der mittlerweile zum Wallach gewordene Aramis die letzten drei Jahre.

Nun ist er zurück im Feldschlösschen-Stall und ersetzt den eben pensionierten Apollo, der seinen Lebensabend auf den Weiden der Stiftung für das Pferd im Jura verbringt.

Die Spannung war gross, als der Pferdetransporter in der Brauerei einfuhr. Wie gross wird das einstige Fohlen nun sein? Kennt ihn seine Mutter noch? Wird er sich schnell einleben? Mitarbeitenden von Feldschlösschen und zahlreiche Interessierte warteten bis der Sprössling Aramis brav aus dem Transporter stieg.

Er sei ein ausgesprochen liebenswertes Pferd, betont Gusti Lenzin, der Aramis die letzten drei Jahre betreute. Und auch wenn ihm auf Anhieb alles doch noch etwas fremd vorzukommen schien und das eine oder andere Wiehern zu hören war, wird er sich schon bald wieder ein bisschen zu Hause zu fühlen.

Nach der Begrüssungsrunde ist Aramis jetzt in der zweitvordersten Box im Schlossstall einquartiert. Die nächsten Tage wird ihm etwas Ruhe gegönnt, damit er sich langsam in seinem neuen/alten zu Hause einleben kann. Bald wird er dann nach und nach an die Arbeit am Zwei- und später am Sechsspänner angewöhnt.

(az)
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